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Römisch-katholisch. Systemmäßiger Adel.
Galizisch-lodomerischer Ritterstand Wien 2.9.1794 mit Ehrenwort [1] "von Grubenthal" und Prädikat [1] "Wohlgeboren" für Anton FRIEDHUBER, Oberamts-Assessor und Salinen-Markscheider in Wieliczka für 47-jährige Dienste daselbst. [2]
Wappen (1792):
In Blau ein mit Tannen sparsam bewaldetes steiniges Dreigebirge, an dessen Bergwurzel ein hölzerner Stolleneingang. Im goldenen Schildeshaupt ein rechtsblickender halber schwarzer Adler. - Zwei Helme, auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken der einwertsblickende schwarze Adler und auf dem linken mit blau-silbernen Decken zwischen zwei blauen Büffelhörnern das Dreigebirge. [1]

Quellen:
- [1] ex Diplom
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[2] FRANK, Karl Friedrich - "Standeserhöhungen und Gnadenakte", Bd. 2 (F-J), Schloss Senftenegg 1970, S. 46.
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Wappenabbildung: Fam. Friedhuber-Grubenthal (Salzburg).
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Kneschke, E. H. -"Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexikon", Bd. 3 (Eberhard-Graffen), S. 357: "Friedhuber von Grubenthal, auch Ritter. Galizischer Adels- und Ritterstand. Adelsdiplom von 1794 für Anton Friedhuber, Salinen-Markscheider und Ober-Amts-Assessor zu Wieliczka, mit dem Prädicate: von Grubenthal und Ritterstandsdiplom für denselben, wegen 47-jähriger Dienstleistung, unter Beibehaltung des Prädicats: von Grubenthal. Der Stamm hat fortgeblüht. In neuerster Zeit stand MIchael Friedhuber von Grubenthal als Lieutnant im k. k. 45. Infanterie-Regiment.
Megerle von Mühlfeld, S. 110 und Ergänzungsband, S. 290.
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Siebmacher "Galizien, Lodomerien u. Bukowina", S. 128, Tafel 154: "Anton Friedhuber, Salinen-Markscheider und Ober-Amts-Assessor zu Wieliczka, erhielt d. d. Wien, 2. September 1794 den galizischen Adelsstand mit dem Prädikate "von Grubenthal". Wappen: Unter goldenen Schildeshaupt, worin aus der Theilungslinie wachsender schwarzer Adler in Blau ein mit grünen Tannen bewachsener weisser Berg mit einem offenen Stolleneingange. Zwei Helme: I. Der Adler wachsend einwärts; Decken: schwarz-gold. - II. Zwischen blauen Hörnern der Berg; Decken: blau-weiss.
Literatur:
- Uruski, Seweryn hr.: Rodzina herbarz szlachty polskiej, 1-15 (A-R), Warszawa 1904-1935 (m. n. e.) sowie Uzupełniena i sprostowania z materiałow archiwalnych, 1-6, Warszawa 1932-1938 (Erg.)
- Schiviz von Schivizhoffen, Ludwig: Der Adel in den Matriken der Stadt Graz, Graz 1909.
- Gaugusch, Georg -"Adelige im Verzeichnis der Verstorbenen in Wien ab 1885", in Zeitschrift "Adler", Bd. 22, Heft 2, Wien 2003, S. 51: "Friedhuber Ritter von Grubenthal, Alexander, Lehramtskandidat und Mitglied des Ordens der Brüder der christlichen Schulen, 20. J., IX., Waisenhausgasse 5, Tuberkulose, gest. 10. Mai 1886.
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