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| Althann |
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| Adelslexikon - Böhmen, Mähren und Schlesien | |||
| Geschrieben von: Schaller, M. | |||
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Römisch-katholisch - Niederbayerischer Uradel, der wahrscheinlich von den seit 1129 nachweisbaren gräflich-dillingschen Ministerialen von (Donau-) Altheim abstammt und mit Marchart von ALTHEIM, gestorben um 1320 [1] zuerst erscheint. Hans der Altheimer, Ritter, Pfleger in Abensperg, besiegelt 1381, 1399 und 1410 Urkunden desselben Klosters.[2] Wolfgang von ALTHAM (Althan), gestorben 31.10.1545, bischöflich-freisinger Hauptmann in Hollenburg an der Donau, vermählte sich mit Anna von PÖTTING, Erbin von Murstetten (Niederösterreich). Mit ihm beginnt auch die urkundlich sichere Stammreihe.
Der aufgelöste Fideikommissbesitz bestand aus: Zwentendorf und Murstetten (beide seit 1531 im Besitz der Familie, zum Fideikommiss gestiftet 23.2.1705, bestätigt 20.4.1706), Niederösterreich, Swoischitz und Libodritz (beide seit 1738, zum Fideikommiss gestiftet 10.1.1658), Böhmen, mit erblichen Sitze im Herrenhaus des österreichischen Reichsrates seit 7.2.1862, sowie den zu letzterem Fideikommiss gehörige, in der preußischen Grafschaft Glatz gelegenen Mittelwalde, Schönfeld, Wölferlsdorf und Herzogswalde (alle seit 1655) (§), letztere verbunden mit der erbländischen Mitgliedschaft des preußischen Herrenhauses seit 12.10.1854. [3] Wappen (1610): In Rot ein mit schwarzen gothischem A belegter silberner Balken (ursprünglich im Siegel von 1399 und 1410 nur der Balken). - Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein Herzogshut, darauf eine grüne Tanne zwischen zwei aus dem Visier des Helmes an goldenen Stangen hervorgehenden geschrägten Fahnen, die rechte rot mit schwarzem Adler, die linke silbern mit schwarzem Adler. [3] Quellen:
Literatur:
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