Die Wappen des alten Tiroler Adels (Hye) Drucken
Heraldik - Die Wappen des alten Tiroler Adels II

Die Wappen des alten Tiroler AdelsHYE, von - Franz-Heinz - Die Wappen des alten Tiroler Adels bis zum Übergang Tirols an Bayern 1805/06, Schlern-Schriften 353, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2010, 408 Seiten mit zahlreichen farbigen Wappenabbildungen. ISBN 978-3-7030-0482-1. Dieses Buch bietet in alphabetischer Reihung eine Auflistung jener Familien im Raum des ehemaligen Tirol (Bundesland Tirol, Südtirol, Trentino), die bis zum Übergang des Landes an Bayern 1805/06 geadelt wurden und ein Wappen erhielten. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass im "Land im Gebirge" bis zur Aufhebung der geistlichen Fürstenthühmer 1803 nicht nur dem Landesfürsten von Tirol, sondern auch den Fürstbischöfen von Trient und Brixen als geistlichen Reichsfürsten das Recht der Wappenvergabe zustand.
> Namensverzeichnis.

Dieses Buch bietet in alphabetischer Reihung eine Auflistung jener Familien im Raum des ehemaligen Tirol (Bundesland Tirol, Südtirol, Trentino), die bis zum Übergang des Landes an Bayern 1805/06 geadelt wurden und ein Wappen erhielten. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass im "Land im Gebirge" bis zur Aufhebung der geistlichen Fürstenthühmer 1803 nicht nur dem Landesfürsten von Tirol, sondern auch den Fürstbischöfen von Trient und Brixen als geistlichen Reichsfürsten das Recht der Wappenvergabe zustand.

Als maßgebliche Quelle für die vom Tiroler Landesfürsten vergebenen Wappen diente das Verzeichnis in der Tiroler Adelsmatrikel. Bei über 400 der hier angeführten Familien konnte auch eine Wappenzeichnung aus dem 1678 erschienenen Werk des Franz Adam Graf Brandis "Des Tirolischen Adlers immergrünendes Ehren-Kräntzel" beigefügt werden.

Die wesentliche Grundlage für die von den Fürstbischöfen von Brixen in den Adelsstand erhobenen Familien lieferten die Wandfreskenzyklen in der Brixener Hofburg, die detailliert in Farbe vorgestellt werden. Es handelt sich dabei um ein 1607 entstandenes Wappenfries mit den Wappen des immatrikulierten fürstbischöflichen Adels sowie um einen erst 1981 wieder freigelegten Fresken-Zyklus, der die Wappen der Mitglieder des fürstbischöflichen Hofrates zwischen 1542 und 1791 zeigt.

Hinsichtlich der Beschreibung der von den Fürstbischöfen von Trient verliehenen Wappen konnte auf das 1987 erschienene Standardwerk von Gian Maria RAUZI, Araldica Tridentina, zurückgegriffen werden.

Franz-Heinz von HYE liefert, soweit es die Quellen ermöglichen, ausführliche Wappenbeschreibungen und ergänzt diese durch wertvolle Hinweise auf schriftlichen Quellen und weiterführende Literatur sowie auf heraldische Denkmähler. Ein detaillierter Index am Schluss des Werkes ermöglicht ein rasches und gezieltes Nachlagen.

Inhalt

Einführung und Erläuterungen

Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen für häufig benütze Quellen und Literatur

Häufig zitierte Literatur

  1. Die Wappen des alten bzw. alt-immatrikulierten Adels der Grafschaft Tirol (bis 1805).
  2. Die Wappen der von den Fürstbischöfen von Trient (bis 1803) in den Adelsstand erhobenen Familien.
  3. Die Wappen der von den Fürstbischöfen von Brixen in den Adelsstand erhobenen Familien nach den Wandfreskenzyklen in der Brixner Hofburg.
  4. Die Wappen des immatrikulierten fürstbischöflichen Brixner Adels in der Hofrats-Wartestube (1607).
  5. Die Wappen der Mitglieder des fürstbischöflichen Hofrates unter den Brixner Fürstbischöfen 1542-1791 im Hofrats-Sitzungszimmer.

Index.

Zu bestellen bei Universitätsverlag Wagner, Andreas-Hofer-Strasse 13, A-6020 Innsbruck, Tel. +43 (0) 512 - 58 77 21 - Fax +43 (0) 512 - 58 22 09 - mailto: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. - http://www.uvw.at

Zum Autor: Franz Heinz von Hye, geboren 1937 in Innsbruck/Amras, nach dem Studium der Geschichte und Geographie an der Universität Innsbruck und der Staatsprüfung am "Institut für Österreichische Geschichtswissenschaft" an der Universität Wien zunächst Archivar des Tiroler Landesarchivs und dann rund dreißig Jahre (1969-1998) Direktor des Innsbrucker Stadtarchivs. Habilitation einerseits für Tiroler Landesgeschichte mit besonderer Berücksichtigung der vergleichenden Kommunal- und Städtegeschichte sowie andererseits für historische Grundwissenschaften, insbesondere für Heraldik, Sphragistik und Diplomatik (1985), seither Mitglied des Lehrkörpers des Historischen Instituts der Universität Innbruck. Mitglied der "Académie International d'Heraldique", korrespondierendes Mitglied des "Herold" in Berlin sowie Wissenschaftlicher Beirat und Ehrenmitglied der "Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Adler" in Wien.

Franz Heinz von Hye publizierte 250 wissenschaftliche Arbeiten, darunter 26 Bücher zu Themen der wissenschaftlichen Heraldik, der österreichischen Geschichte, der Tiroler Landesgeschichte und der vergleichenden Städtegeschichte.

 

Anmerkung:

Hinweis zur Benutzung des Werks: HYE, Franz-Heinz von: Die Wappen des alten Tiroler Adels bis zum Übergang Tirlos an Bayern 1805/06.

Im Kapitel I »Die Wappen des alten bzw. alt-immatrikulierten Adels der Grafschaft Tirol« fehlen bei rund 100 landständischen Geschlechtern die Wappenbeschreibungen. Es handelt sich hiebei um die folgenden (Auszug):

AGREST

ALBACH

BRAEDEL, PRADELL

BROTTLIEB

BUECH

CONFORTI

DINTI, TINTI

ELLACHER

FABRICI

FAIDUTZ

FRAGENSTEIN

FRAß

FREY

FRIDUNG

FRIESINGER

GARR

HARTLIEB

HERTL, HERTTL

KALBENSPERGER

KLAM, CLAM

KLEEBICHLER

KLUEBER, KLYBER

KÖNIG ZU KRONBURG

KOLBER, KÖLBER

KURZAN

KULITZ, KUTLITZ

LAFAY

LANA, LANAN

LAUDEGGER

LEITER

MAURACHER

MAYRHOFEN VON WERTHENPREIS

MAYRLE

MORINGEN, MÖRINGEN

MÜLLER VOM MÜLLEGG

Ein Verzeichnis aller in der Matricula Tyrolensis verzeichneten Familien finden Sie hier und hier.

 

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